Literatur

Der Beamte

Zuerst wollt er´s nicht akzeptieren,
die harte Art und die Manieren,
mit anderen Menschen umzugehen,
das konnte er gar nicht verstehen.
Doch wußte er, er wird entlassen,
versucht er´s, sich nicht anzupassen
Hatte Angst, er wir gemobbt
in seinem Job.
Mit den  Gesetzen hatte er sowieso Bedenken,
doch war er nicht befugt, abzulenken..


Wollt er sich doch kein Beispiel holen
an Politikern und Dieter Bohlen.
Es ist ihm eingetrichtert worden,
was er  tun soll heut oder morgen.
So war das, was man ihm als Kind gelehrt
entehrt.
Seine Würde ist das Pfand,
für´s sogenannte  Vaterland.
Doch wer verliert?
Wer profitiert?

In der  Verwaltung

Viele Bürger kommen in die Misere mit einem Rutsch,
ihr  Hab und Gut ist plötzlich futsch.
Wollen nun Hilfe von der Urhebersaat-
dem Staat.
Nun wird man hin und her geschickt,
wann hat  man da schon mal durchgeblickt.
Der Papierkram beginnt,
die Zeit verrinnt.
Der Stress bringt einen auf Vordermann,
hab nie gewußt, dass ich das kann.
einem Profi Paroli zu geben,
ich wußte, es ging um´s überleben.
Die Skepsis liegt ihm nah-mir fern
"Die sagt wohl was vom anderen Stern,"
begründet damit- wird mir erzählt-
dass man ihm öfter Lügen mailt.
So etwas unterstellt man mir,
das ist ja eine Zumutung hier.
Nach jahrelanger Quälerei
mache ich mich endlich frei.
Habe nun  den Mut alles darzulegen
was mir brutal wurde gegeben.
Weil das so unvorstellbar ist
denk ich "Das ist ein Mesochist"
Grinst mich an und freut sich so
mein Gesicht brennt lichterloh.

Ein kleines Zeichen  ,
der Menschlichkeit,
würde mir schon reichen.


© Sigrid Klöfer

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